Hohe Festigkeit, eine dem natürlichen Vorbild entlehnte Transluzenz und bionische Oberflächenhärte – diese Parameter zeichnen laut dentona AG das Zirkonoxid optimill 3D Pro Zir aus. Dabei handelt es sich um eine verbesserte Variante des erfolgreichen optimill Multilayer 3D, dessen Materialeigen-schaften nochmals feinjustiert und somit optimiert wurden. Herausgekommen ist dabei ein Zirkonoxid für monolithische Restaurationen, das somit nun für alle festsitzenden Indikationen geeignet ist – von der Einzelkrone bis zur weitspannigen Brücke. 

Ganz ohne Graustich

Die optimill 3D Pro Zir Rohlinge stehen in 16 Farbabstufungen und sowohl in Blank- als auch in Blockform zur Verfügung (Abb. 1). Der schichtlose Übergang innerhalb der Blanks sorgt dafür, dass sich der natürliche Farbverlauf der Zähne imitieren lässt. Hinzu kommt ein abnehmender Transluzenzgradient, der dafür sorgt, dass die aus den Blanks gefertigten Restaurationen im Bereich des Zahnschmelzes eine natürlich wirkende Transluzenz (57 Prozent) und am Zahnhals eine höhere Opazität (43 Prozent) aufweisen. Damit gewährt optimill 3D Pro Zir im inzisalen Bereich eine höhere Transluzenz als kubische Zirkonoxide und sogar Glaskeramik – ganz ohne Graustich. Hinsichtlich seiner lichtoptischen Eigenschaften hält dieses Material dem Vergleich zum natürlichen Zahn nahezu stand (Abb. 2).

Unterschiedliche Festigkeiten in einem Blank

Bereits das Vorgängermaterial optimill Multilayer 3D hatte den Markt der Zirkonoxide mit seinen unterschiedlichen Festigkeiten innerhalb eines Blanks revolutioniert. Diese Eigenschaft bringt zahlreiche Vorteile, da sich damit in nur einem Material Stabilität, Ästhetik und Funktion in Einklang bringen lassen. Für noch mehr Stabilität wurde bei dem neuen optimill 3D Pro Zir die Biegefestigkeit im zervikalen Bereich auf 1050 MPa erhöht. Zudem steigt bei diesem Zirkonoxid die Festigkeit von inzisal nach zervikal schneller an, sodass bei Brücken im Bereich der Verbinder eine höhere Festigkeit gewährleistet werden kann. Während im zervikalen Bereich die Biegefestigkeit hoch ist, sinkt sie im Schneidenbereich sukzessive auf 700 MPa. Diesem ausgeklügelten Biegefestigkeitsgradienten ist es zu verdanken, dass sich mit optimill 3D Pro Zir stabile Restaurationen verwirklichen lassen, die im inzisalen Bereich eine antagonistenfreundliche Oberflächenhärte besitzen. Somit werden Abrasionen im Gegenkiefer weitestgehend minimiert.

Bewährt – optimill Multilayer 3D: 

• Festigkeitsgradient von zervikal nach inzisal
• Natürlicher Farb- und Transluzenzverlauf
• Hohe Transluzenz (57 Prozent) im inzisalen Bereich
• Individualisierungskonzept
• Symbiose aus Wirtschaftlichkeit, Ästhetik und Sicherheit

Neu – optimill 3D Pro Zir: 

• Optimierte Biegefestigkeits­gradienten (höhere Festigkeit im Bereich der Verbinder)
• Höhere Biegefestigkeit im zervikalen Bereich (1050 MPa)
• Hohe Ästhetik ohne Graustich

Bionisches Malschicht-Konzept

3D Pro Zir ist ein multifunktionales Zirkonoxid, das sich durch die Kombination seiner besonderen Eigenschaften auszeichnet. Die hohe Festigkeit erlaubt dünn auslaufende Ränder und Stabilität im Bereich der Verbinder. Selbst weitspannige Brücken mit 14 Einheiten können sicher umgesetzt werden (Abb. 3). Die reduzierte okklusale Festigkeit sorgt für eine „bionische“ Oberflächenhärte. Die Erhöhung der Transluzenz von zervikal nach inzisal und der integrierte Farbverlauf erlauben es den Anwendern, Zähne mit diesem Material naturgetreu zu imitieren. Zum Zirkonoxid-Programm optimill gehört das erste bionische Malschicht-Konzept Biomic Stain/Glaze, mit dem sich monolithische Restaurationen individualisieren lassen. Biomic Stain/Glaze ist mehr als eine Malfarbe, denn mit den 2-D- und 3-D-Pasten können Zahntechniker das Maximum an Ästhetik aus monolithischen Restaurationen herausholen – schnell, ­einfach und mit verblüffend echter Wirkung (Abb. 4).

Smart und pfiffig in der Anwendung

Was das Zahntechniker-Herz noch höher schlagen lässt, sind der optimill 3D-Shade Matcher und die optimill 3D-Colour Plate. Bei dem Shade Matcher handelt es sich um den ersten Farbring aus dem Restaurationswerkstoff, gefertigt aus 3D Pro Zir. Somit wird der Übertragungserfolg der Zahnfarbe auf die adäquate Zirkonoxidfarbe maximiert. Perfektes Pendant sind die Colour Plates. Die ersten restaurationsfarbenen Anmischplatten aus 3D Pro Zir entsprechen der Farbe der Restauration nach dem Sintern. Werden die Pasten auf diesem Untergrund angemischt, sind selbst feinste Farbnuancen darstellbar, und das gewünschte Farbergebnis auf dem Gerüst wird vorweggenommen.

Fazit

Weniger Arbeitsschritte und geringere Anschaffungskosten – mit optimill bietet die dentona AG ein wirtschaftliches Zirkonoxidkonzept für die Herstellung monolithischer Restaurationen. Das Konzept steht für eine hohe Wirtschaftlichkeit, ohne Kompromisse in puncto Sicherheit und Ästhetik eingehen zu müssen. Mit dem neuen optimill 3D Pro Zir ist dentona AG ein Zirkonoxid für alle Indikationen gelungen. Weitere Informationen sind bei der dentona AG über den auf der Seite 24 aufgeführten Kontakt erhältlich.

Abbildung 01 bis 04