21.06.2019

Soziale Medien: Vortrag auf den Fachdental-Messen in Stuttgart und Leipzig

Digital „am Ball“ bleiben

In Deutschland verzeichnet Facebook etwa 23 Millionen Nutzer täglich. Auch die Dentalbranche ist in den sozialen Medien „unterwegs“ und tritt via „Posts“ und „Likes“ in den digitalen Dialog mit Patienten, Partnern und Kunden. Doch wer braucht einen solchen Auftritt tatsächlich? Was gilt es zu beachten? Ein Vortrag zum Thema „Social Media in Praxis und Labor“ auf den Fachdental-Messen in Stuttgart und Leipzig verspricht Antworten und praktische Tipps.

„Ich möchte eine Handreichung geben, wie man von jetzt auf gleich anfangen kann“, sagt Referent Dirk Kropp, Geschäftsführer PR der Kölner Initiative proDente e.V., der dabei Zahnarztpraxen und Dentallabore gleichermaßen im Blick hat. Soziale Medien sind für die Branche zunehmend attraktiv, „da sie in ihrer Reichweite mittlerweile einer Tageszeitung überlegen sind“. Für die erfolgreiche Gestaltung von Social-Media-Auftritten gibt es Kropp zufolge inzwischen „gute Beispiele – nicht nur große Gemeinschaftspraxen, sondern auch kleine Zahnarztpraxen, die das ganz hervorragend machen“. Dentallabore nutzten die Onlinedienste vermehrt zur Neukundengewinnung und Bestandskundenpflege. „Insgesamt bieten Internetauftritte eine Möglichkeit, sein Handwerkszeug darzustellen – das ist auch für die Patienten interessant.“

Eine gewöhnliche Website bildet laut Kropp lediglich „den Anfang, den Kern“ einer Eigenpräsentation im Internet, welche in Verbindung mit einem Social-Media-Auftritt „noch wirkungsvoller“ wird. Wichtig ist in jedem Fall, „beide Schritte zu gehen“, auch wenn das einen höheren Zeitaufwand nach sich zieht. Viele Praxisbetreiber stehen daher vor der Frage, „ob sie diese Aufgaben selbst übernehmen, einen Mitarbeiter mit Digitalkompetenz oder aber eine Agentur beauftragen wollen“.

Generell sind nach Aussage von Dirk Kropp Internetauftritte aber keine „statischen Produkte“, sondern Werkzeuge, die „betrieben und genutzt werden müssen, als Instrumente, mit denen man arbeitet“. Sinn und Zweck dieser Instrumente ist es primär, in den Weiten des Internets auffindbar zu sein. Pro Monat geben rund 74 000 Menschen in Deutschland den Begriff „Zahnarzt“ in eine Suchmaschine ein. Aus diesem Grund ist eine optimierte Struktur der eigenen Website zunächst wichtiger als „Farben, Fotos, Filme und kommunikationsspezifische Gesetzmäßigkeiten“. Die Wahl der geeigneten Social-Media-Plattform wiederum sollte sich danach richten, „wo man glaubt, seine Zielgruppe zu erreichen. Im Augenblick ist das noch Facebook, doch das ist keinesfalls in Stein gemeißelt, wie frühere Entwicklungen zeigen.“

Manche Praxen und Labore zeigen sich leider noch „völlig unbedarft“, beklagt Kropp, der an der Ruhr-Universität Bochum Publizistik und Kommunikationswissenschaft studiert hat. „In den heterogenen Reaktionen spiegelt sich das Medienverhalten der Gesellschaft wider, durch die bei einem Lebensalter von etwa vierzig Jahren eine digitale Grenze verläuft.“ Freilich gibt es einen Wandel, doch eines ist sicher: „Wenn man am Ball bleibt, hat man einen großen Informationsvorsprung. Es ist schwer, der digitalen Entwicklung in ihrem Tempo zu folgen, aber wer sich nicht damit befasst, bleibt irgendwann weit zurück.“ Die Vorträge von Dirk Kropp werden auf den Fachdental-Messen in den dental arenen stattfinden. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben. Weitere Informationen sind unter www.fachdental-leipzig.de und www.fachdental-suedwest.de erhältlich.

Termine:

Fachdental Leipzig/id infotage dental:
13. bis 14.09.2019, Leipziger Messe, Halle 4

Fachdental Südwest/id infotage dental Stuttgart:
11. bis 12. 10. 2019, Messe Stuttgart, Paul Horn Halle (Halle 10)

Bild: Landesmesse Stuttgart GmbH

Kontakt

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70629 Stuttgart
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Fax +49 711 18560-2440
info(at)messe-stuttgart.de
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Quelle: Landesmesse Stuttgart Pressemitteilung vom Juni 2019

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