28.02.2019

Ivoclar Vivadent unterstützt Labore auf ihrem digitalen Weg

Die Bedeutung von Ästhetik wächst

Der Arbeitsalltag von Zahnärzten und Zahntechnikern wird immer komplexer. Die Frage, ob in digitale Technologien investiert werden soll oder nicht, ist auch in der Schweiz allgegenwärtig. Benjamin Schleicher, Country Manager Schweiz bei Ivoclar Vivadent, erörtert, wie sein Unternehmen die Zahntechniker auf ihrem digitalen Weg begleitet.

Herr Schleicher, Sie und Ihre Mitarbeitenden besuchen täglich viele Dentallabore in der Schweiz. Wie hat sich die Labor-Landschaft in den letzten Jahren verändert?

Benjamin Schleicher: In der Schweiz gibt es viele sehr kleine Labore, in denen sehr talentierte Menschen arbeiten und hervorragende Arbeit abliefern. Was wir beobachten ist, dass die Komplexität des Arbeitsalltags in den letzten Jahren massiv zugenommen hat – sei es aus regulatorischen Gründen oder weil die Ansprüche der Patienten steigen. Für viele Laborinhaber stellt sich aktuell auch die Frage, ob sie in neue, digitale Technologien investieren sollen oder nicht.

Haben Sie einen Ratschlag?

Einen generellen Ratschlag gibt es nicht. Die Entscheidung hängt ganz davon ab, wo die Leute in ihrer persönlichen Karriere stehen. Für jemanden, der schon die Pensionierung im Auge hat, mögen Investitionen nicht mehr viel Sinn machen. Für andere wäre es vielleicht spannend, den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung zu wagen.

Was könnte so ein erster Schritt sein?

Zum Beispiel die Investition in einen Scanner.

Was ist der Beitrag von Ivoclar Vivadent, wenn es darum geht, Labore auf ihrem Weg zu unterstützen?

Auf der einen Seite natürlich ein Produktportfolio, das zu einem grossen Teil auf die Zahntechnik ausgerichtet ist. Auf der anderen Seite aber auch umfassende Beratungs- und Serviceleistungen. Wir haben viele erfahrene Zahntechniker im Aussendienst, die sowohl den analogen als auch den digitalen Workflow sehr genau kennen. Sie können unseren Kunden dabei helfen, aus der Vielzahl an Möglichkeiten den für sie passenden Weg zu finden.

Glauben Sie, dass es den Beruf Zahntechniker in Zukunft noch geben wird?

Auf jeden Fall. Die Relevanz des Berufs wird erhalten bleiben. Aber ich glaube, dass sich die Technik und die Hilfsmittel verändern werden. So wie bei einem Modedesigner, der früher Entwürfe von Hand gefertigt hat und jetzt mit Hilfe des Computers Designs anfertigt. Bei Ivoclar Vivadent sprechen wir oft von digitaler Handwerkskunst. Diese Kombination von neuester Technik und jahrelanger Handwerkserfahrung wird in Zukunft sicherlich ein Erfolgsrezept sein.

Inwiefern beeinflusst die Entwicklung des privaten Konsums von Medien und Produkten die Zukunft in der Dentalbranche?

glaube, dass der Einfluss der Erfahrungen, die wir in der nichtdentalen Welt machen, sehr gross ist. Wir leben in einer Welt, in der ständig alles beurteilt und bewertet wird. Jeder versucht, sich selber zu verbessern und zu optimieren. Jeder möchte attraktiv und beliebt sein. Für mich ist deshalb klar, dass die Bedeutung von Schönheit und Ästhetik weiterhin wachsen wird – und dass das Know-how von guten Zahntechnikern weiterhin sehr gefragt sein wird.

Kontakt

Ivoclar Vivadent AG
Bendererstrasse 2
9494 Schaan/Liechtenstein
Fon +423 235 35 35
info@ivoclarvivadent.com
www.ivoclarvivadent.com

Quelle: swiss dental community 1/2019

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