Der Stellenwert des Sintervorgangs bei der Herstellung von Restaurationen aus Zirkonoxid wurde im Laboralltag lange unterschätzt. Mit dem neuen Sintersystem Vario S400 setzt die Zubler GmbH neue Maßstäbe. Anwender profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Gerätebauspezialisten. Im S400 können neben konventionellen Sinterzyklen auch Speed Verfahren programmiert werden. Alle Aufheizphasen (maximal fünf) erlauben die freie Eingabe einer Heizrate von 1 bis 100 °C/min. Die vier Molybdän-Disilizid (MoSi2) Heizelemente sichern eine homogene Wärmeverteilung in der Brennkammer und sorgen dafür, dass die Zirkonoxidstrukturen nach höchsten Qualitätsansprüchen gesintert werden – ob in einem konventionellen Sinterprozess oder in dem zeit- und energiesparenden Speed Verfahren. Ein Regenerationsprogramm schützt vor einem „Verbrennen“ der Heizelemente. Dabei bildet sich an der Oberfläche der Heizstäbe eine Art Schutzschicht, die die Abnahme der Wirkkraft der Heizung verhindert. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Heizelemente spürbar. Das neu entwickelte Zubler Sinterschalensystem aus einem hochreinen Werkstoff sorgt für eine homogene Temperaturverteilung im Inneren des Trägers und schützt die Sinterobjekte vor Verfärbungen – ähnlich einem thermischen Schutzschildes. Der bewährte TTC Modus (Time-Temperature-Cooling) des Vario S400 hilft aktiv dabei, die Schädigung der zu sinternden Elemente zu verhindern, indem die Abkühlung auf Raumtemperatur linear und Prozessorgesteuert stattfindet. Die hohe Energieeffizienz von 1,12 W/cm3 und die innovative Steuerung der Heizung sind für die geringen Folgekosten im täglichen Gebrauch des Ofens verantwortlich. Sie garantiert überdies die hohe Lebensdauer der einzelnen MoSi2-Heizelemente, die bei einem Ausfall auch einzeln getauscht werden können.