Aufgrund der Vorteile des etablierten FDS-Workflows (A.d.R.: FDS = Full Denture System) und der bahnbrechenden Figure 4-Technologie von 3D-Systems können zukünftig nicht nur additiv gefertigte Set-ups für Einprobe aus Try-in-Material realisiert werden, sondern in weiterer Folge auch Prothesenbasen mit Konfektionszähnen renommierter Prothesenzahnhersteller. Diesen vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten von Material und Fertigungsweg ist es zu verdanken, dass eine der branchenweit breitesten Paletten für die CAD/CAM-gestützte Herstellung von Prothesen entsteht.

Darüber hinaus profitieren Anwender und Patienten ab sofort auch davon, dass mit dem Ceramill System auch Totalprothesen für Einzelkiefer und Restzahnbestand im Gegenkiefer realisiert werden können. Die okklusale, CNC-basierte Anpassung der Konfektionszähne an die Antagonisten, erfolgt auf Basis der ermittelten Okklusion per virtuellem Artikulator und soll laut Amann Girrbach für perfekte Passungen sorgen. In einem zweiten Schritt werden auf Grundlage von Zahnbibliotheken individuelle Zähne/Zahnkränze entworfen, gefräst und außerhalb des jeweiligen Aufstellkonzepts flexibel an die Situation im Gegenkiefer angepasst.