Alexander Scholz, CEO and Founder of medentis medical, schreibt: „Wir sind der Überzeugung, dass die aktuellen Reise- und Versammlungs-Einschränkungen aufgrund der aktuellen Pandemie bis weit über den kommenden März 2021 weltweit bestehen bleiben und eher verstärkt werden. Daher wird eine IDS in der uns bekannten Art und Weise nicht stattfinden können. Insbesondere die Gesundheitsgefahren für Mitarbeiter und Kunden sind bei dem „weltweiten Schmelztiegel“ IDS nicht auszudenken. medentis medical möchte alleine schon aus Solidarität Verantwortung übernehmen und einen kleinen Teil dazu beitragen, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Daher haben wir unsere Teilnahme an der IDS abgesagt.“

Damit ist medentis medical das zweite Unternehmen, das eine Teilnahme an der IDS 2021 absagt. Auch Dentsply Sirona hat sich dafür entschieden, nicht an der Internationalen Dental Schau 2021 teilzunehmen – ebenfalls mit Blick auf die Coronapandemie und deren Folgen.

Alexander Scholz von medentis medical schreibt weiter: „Sollte sich die pandemische Lage bis März 2021 unerwartet entspannt haben, werden wir uns wieder umgehend anmelden und auf der IDS vertreten sein; wir glauben jedoch, dass dies sehr unwahrscheinlich ist.“

Der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) hatte schon auf die Absage von Dentsply Sirona reagiert: „Da die IDS als Weltleitmesse das Ziel verfolgt, das gesamte vielfältige und vielschichtige Marktgeschehen der weltweiten Dentalbranche abzubilden, ist es um jedes Unternehmen schade, das in diesem Gesamtgeschehen der IDS fehlt“, sagte VDDI-Vorsitzender Mark Stephen Pace. Hier geht es zur Stellungnahme des VDDI.