„Es zeichnet sich ab, dass wegen der unterschiedlichen Reisebeschränkungen weniger Besucher aus Übersee zur IDS 2021 werden kommen können“, schreiben die IDS-Organisatoren in einer Mitteilung. Um ihnen dennoch die Teilnahme an der Weltleitmesse zu ermöglichen, biete die IDS eine Reihe von hybriden Elementen. Diese digitale IDS-Plattform soll über Produkte sowie Systemlösungen informieren, das Streaming von Web-Seminaren, Pressekonferenzen, Events sowie Eins-zu-Eins-Kommunikation mit Kunden ermöglichen.

Die Koelnmesse habe in den vergangenen Monaten während der Corona-Krise bereits erhebliche Anstrengungen unternommen und konkrete Maßnahmen zur Digitalisierung von Messen in hybride Veranstaltungen umgesetzt. „Diese in den vergangenen Wochen für unsere gamescom und DMEXCO entwickelten digitalen Tools wollen wir zielgerichtet für die IDS 2021 einsetzen, um somit Ausstellern wie Besuchern vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten über die physische Veranstaltung in Köln hinaus bieten zu können“, sagt Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse.

„Die Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen und Begrenzungen in der Mobilität und dem persönlichen Miteinander spornt uns noch mehr dazu an, die uns zur Verfügung stehenden Kommunikationstools zu nutzen, um die IDS und ihre vielfältigen Aufgaben und Beiträge für die Branche auch denen zur Verfügung zu stellen, die diesmal nicht nach Köln kommen können. Damit stärken wir die IDS als dentale Plattform in der analogen und in der Online-Welt“, sagt Novica Savic, VDDI-Beiratsmitglied und Leiter der Arbeitsgruppe hybride IDS.

Die Weltleitmesse IDS werde damit auch und gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Krise 2021 ihre Bedeutung als zentraler Marktplatz und Kommunikationsforum der weltweiten Dentalbranche unterstreichen.

Viele Unternehmen der Deutschen Dental-Industrie haben in der Krise ebenfalls ihre digitalen und hybriden Kommunikationstools mit den Endkunden stark ausgebaut. Die Industrieaussteller seien sehr daran interessiert, die positiven Erfahrungen, die sie mit neuen hybriden Formaten im eigenen Unternehmen in der Kundenbetreuung gemacht haben, nun auch auf der IDS 2021 fortzusetzen.

VDDI-Vorsitzender Mark Stephen Pace: „Die Weltleitmesse IDS schlägt ein weiteres neues Kapitel in ihrer fast einhundertjährigen Geschichte auf. Sie hat in den vergangenen Jahrzehnten immer die aktuellen Entwicklungen des Dentalmarktes und seiner Akteure dargestellt und die Anwender mit Innovationen unterstützt. Jetzt ist es an der Zeit, die IDS in ein neues Zeitalter weiterzuentwickeln. Die technologischen Innovationen gerade der letzten Jahre eröffnen uns neue Horizonte der Kommunikation mit unseren Kunden sowie der gesamten Dentalbranche, die ohnehin in der Produktion und Anwendung sehr digitalaffin ist.“

Einige Unternehmen haben ihre Teilnahme an der IDS wegen der Coronakrise bereits abgesagt. Darunter Kulzer, Candulor, Shera, Dentsply Sirona und medentis medical. Der Wasser- und Hygieneexperte Blue Safety hingegen sagt, dass die IDS 2021 auch in Coronazeiten umsetzbar sei, wenn das Hygiene- und Sicherheitskonzept strikt eingehalten wird.