Gefragt wurde nach den vielen Tätigkeiten von Zahntechnikern und Zahnärzten. Die Antworten sollen helfen, die Bedürfnisse von Labors und Praxen noch besser zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die dazu passen. Knapp 400 Dentalexperten hatten sich bis Anfang Dezember an der Umfrage von Dentsply Sirona beteiligt. Sie endete am 31. Dezember 2019.

Die bestmöglichen Produkte herstellen, das Praxis- beziehungsweise Laborteam führen, administrative Aufgaben erfüllen: Zahntechniker und -ärzte sind in ihrem beruflichen Alltag mit vielen Anforderungen konfrontiert.

Das Anliegen der Initiatoren der Umfrage „1 Beruf. 1000 Jobs“ von Dentsply Sirona war es daher, diese Vielseitigkeit sichtbar zu machen. Die Umfrageteilnehmer waren erstaunt, wie viele kleinteilige Aufgaben sie täglich bewältigen, die nun auf der Liste sichtbar wurden.

Zum Beispiel zeigte sich in einem ersten Ergebnis, dass in beiden Berufsgruppen sehr viel Zeit für buchhalterische Dinge aufgewendet wird, etwa für Steuererklärungen und das Schreiben und Bezahlen von Rechnungen. Mit letzterem verbrachten Zahnärzte im Durchschnitt knapp 16 Minuten in der Woche. Zahntechniker beschäftigten sich zudem 66 Minuten in der Woche mit allgemeinen finanziellen Fragen und 75 Minuten mit Rechnungsfragen.

Auch zeigen die Ergebnisse, wie sehr der Arbeitstag von Zahntechnikern und -ärzten mit Arbeiten am und für den Patienten gefüllt ist. Im Schnitt behandeln Zahnärzte etwa 48 Patienten pro Woche und wenden dafür täglich etwa fünf Stunden auf. Am häufigsten fertigen sie Röntgenaufnahme an – pro Woche kommen 26 Fälle zusammen. Restaurationen machen mit sieben (indirekt) beziehungsweise zwölf (direkt) Fällen einen Großteil der Arbeit aus. Bei den Abformungen liegen die analogen vorne: Pro Woche werden etwa zwölf davon erstellt, nur vier davon sind digital. Insgesamt 13 Mal pro Woche behandeln Zahnärzte ein endodontisches Problem. Zahntechniker wenden viel Zeit auf, um Modelle auszugießen, keramische Restaurationen zu verblenden und mit Zahnärzten zu kommunizieren.

Diese Informationen sind für Dentsply Sirona wichtig, um dort neue Konzepte und Lösungen zu entwickeln, wo sie benötigt werden. Das Ziel ist, genau für diese Themen Innovationen zu entwickeln und somit dazu beizutragen, dass die Anwender dieser Produkte ihre Patienten effektiver und auch effizienter versorgen können. Es geht dabei auch um Produkte, aber viel mehr noch um Workflows, die so gestaltet werden sollen, dass Zahnärzte und Zahntechniker die Zeit für ihre 1000 Jobs in Praxen und Labors finden.

Dafür investiert Dentsply Sirona umfangreich: Mehr als 150 Millionen Dollar fließen jährlich in Forschung und Entwicklung. In diesem Jahr brachte das Unternehmen grundlegende Innovationen auf den Markt. „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele unserer Kunden an der Umfrage beteiligt haben“, sagt Arjan de Roy, Group Vice President DACH bei Dentsply Sirona. „Das inspiriert und motiviert uns, denn schließlich geht es uns nicht anders als unseren Kunden, die auch dann am erfolgreichsten behandeln, wenn sie mit Leidenschaft und Freude daran gearbeitet haben.“