10.07.2018

Bicon

Trinia

Mit Trinia bietet Bicon ein CAD/CAM-Material, das dem Anwender eine gefräste Alternative zu Metallrestaurationen beschert. Der Kunststoff ist mit zahlreichen Implantatsystemen kompatibel und kann mit allen Fräsmaschinen, die eine Standardaufnahme besitzen, trocken wie nass verarbeitet werden. Bei Trinia handelt es sich um ein Material, bei dem Glasfasern und Kunstharze multidirektional miteinander vernetzt wurden. Trinia ist für die Herstellung von permanenten und temporären Gerüst- und Abutmentkonstruktionen, Front-, Seitenzahnkronen und -brücken sowie Teleskopversorgungen indiziert. Trinia-Konstruktionen kombinieren hohen Tragekomfort und Ästhetik. Das Material zeichnet sich durch eine hohe Biegefestigkeit von 390 MPa, ein mit natürlichem Dentin vergleichbares Elastizitätsmodul von 18,8 GPa und eine niedrige Wasseradsorption von unter 0,03 Prozent aus. Praxistests bestätigen, dass es sich bei Trinia um eine mit den Metall-Keramiken vergleichbare Methode handelt [ ]. Trinia wurde umfassend getestet und zeichnete sich durch eine hohe Biokompatibilität aus. Es ist weder erbgutschädigend, noch induziert es eine Zytotoxizität. Bei der Verarbeitung sind keine Sinterbrände erforderlich, sodass die Fertigung weniger Zeit in Anspruch nimmt. Die Trinia-Fräsrohlinge sind in 98 Millimeter großen zirkularen Discs, 89 Millimeter großen D-förmigen Discs und 40 und 55 Millimeter großen Blöcken erhältlich. Sie entsprechen dem Industriestandard und sind in 15 und 25 Millimeter Höhe verfügbar.

 

Beschreibung

Glasfaserverstärktes Kunststoffmaterial für CAD/CAM-gestützt gefertigte Restaurationen

[1] Ewers et. al. (2017). Leichtgewicht im Praxistest. In: teamwork 2/2017, S. 108ff

 

 

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