Implantatproth.

Lernen heißt, die richtigen Fragen zu stellen

Ein Beitrag von PD Dr. Jan-Frederik Güth

Themen:  Implantatproth., Prothetik, CAD/CAM, Diverses

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

immer wieder stellt sich uns – insbesondere im Hinblick auf neue Technologien – die Frage: „Was muss ich denn wirklich wissen, verstehen und können, um weiterhin konkurrenzfähig und erfolgreich zu sein?“ Die schnelle Entwicklung neuer Verfahren, Produkte und die sich daraus ergebenden neuen Arbeitsabläufe machen es unmöglich, den Überblick über alle Bereiche unseres zunehmend komplexer werdenden Fachbereichs zu behalten. Dies gilt sowohl für die Praxis als auch für das Labor.

 

Auch wir als Lehrende im Zahnmedizinstudium und in der zahntechnischen Ausbildung stehen kontinuierlich vor der Entscheidung, welche Inhalte wir in unser Lehrangebot aufnehmen sollten beziehungsweise müssen, um das Studium und die praktische Ausbildung zukunftsfähig zu gestalten. Somit befinden auch wir uns – ganz ähnlich den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen – im dauerhaften Spagat zwischen der schnellen Entwicklung einerseits und einer fundierten Wissensvermittlung auf der anderen Seite. Denn bei Weitem nicht alle neuen Methoden und Produkte sind notwendig, sinnvoll und praktikabel – geschweige denn wissenschaftlich gesichert.

Um den Anforderungen an eine fundierte und andererseits moderne, zukunftsfähige Lehre gerecht zu werden, versuchen wir – anstatt auf jeden Zug aufzuspringen – Grundprinzipien zu vermitteln. Wir hoffen, somit unseren Studierenden entsprechendes Wissen zu vermitteln, um sie in die Lage zu versetzen die richtigen Fragen zu stellen. So hoffen wir, sie auf das kontinuierliche Lernen während des gesamten Berufslebens vorzubereiten. Wir möchten ihnen Leitplanken und Orientierung geben, für die Gestaltung ihres eigenen Wissenspools und sie zu interessierten, aber auch kritischen Kolleginnen und Kollegen auszubilden, die in der Lage sind, die stetigen Weiterentwicklungen möglichst objektiv zu bewerten und zwischen sinnvoll und sinnfrei zu entscheiden.

Auch für die Ausrichtung und kontinuierliche Weiterentwicklung Ihrer Praxis beziehungsweise Ihres zahntechnischen Labors ist Ihre eigene laufende Fortbildung von zentraler Bedeutung, um Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden – ganz individuell im Hinblick auf Ihre eigene Situation. Das heißt, nur weil einige Produkte oder Entwicklungen für Ihren Kollegen sinnvoll erscheinen, muss dies nicht auf Ihre Praxis oder Ihr Labor zutreffen. Denn nur weil viele Kollegen auf einen bestimmten Zug aufspringen, muss dieser noch lange nicht für Ihr Unternehmen der richtige sein  ...

Strukturierte, unabhängige Fortbildungen zu spezifischen Themenkomplexen mit dem berühmten „roten Faden“ helfen, durch Wissensvermittlung von Fachexperten für die entsprechenden Bereiche und individuelle Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen, sich zu orientieren und Wissen zu filtern. So können Sie – am besten im restaurativen Team – von der Erfahrung von Spezialisten profitieren und individuelle Konzepte für Ihre eigene Arbeit in Praxis und Labor ableiten.

Neben fachlicher Information und Falldokumentationen wie in dieser Ausgabe der teamwork – bietet teamwork media mit dem Curriculum CAD/CAM und dem Curriculum Implantatprothetik unabhängige und strukturierte Fortbildung in jeweils drei Modulen zu zwei wichtigen Themen moderner Zahnheilkunde an. Schauen Sie ins Programm unter www.teamwork-media.de/campus und entscheiden Sie kritisch, ob das Angebot Ihren Vorstellungen entspricht und Sie und Ihre Praxis „nach vorne bringt“. Ich würde mich freuen, Sie vielleicht demnächst zum kollegialen Austausch im einem der Curricula zu sehen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Lektüre und „bleiben Sie kritisch“!

Herzlich Ihr

Jan-Frederik Güth

 

HIER GEHT ES ZUR ANMELDUNG ZUM CURRICULUM IMPLANTATPROTHETIK.

 

 

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