Erklären ist noch lange nicht verstehen, und verstehen ist noch lange nicht entscheiden. Dieses Prinzip gilt in vielen Bereichen der Kommunikation. Vor diesem Hintergrund wird schnell deutlich, wie anspruchsvoll eine erfolgreiche Patientenberatung ist.

Ein unaufgeklärter Patient kann oftmals den Sinn und die Notwendigkeit einer Behandlung nicht verstehen. Am Ende beschleicht ihn eventuell sogar die Vermutung, dass der Zahnarzt ihm nur etwas verkaufen möchte. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass ein solcher Patient einer vorgeschlagenen Behandlung zustimmt, denn schließlich haben sich ihm die Zusammenhänge nicht erschlossen. Dies gilt vor allem für Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden.

Es ist daher eine klare Kommunikation vonnöten, die es den Patienten ermöglicht, sich die zum Teil komplexen Zusammenhänge besser vorzustellen. Vorstellungen haben etwas mit Sehen und Begreifen zu tun. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte – heißt es ja schon so schön. Genau diese Gedanken liegen dem CMD Pointer zugrunde, den die theratecc GmbH entwickelt hat. Dabei handelt es sich um ein einfaches und gleichzeitig sehr erfolgreiches Tool für die Patientenberatung.

Wie sinnvoll das Tool ist, zeigt sich, wenn man einem Patienten beispielsweise das hochkomplexe Zusammenspiel von Zähnen, Muskeln und Kiefergelenk nahebringen möchte. Bei einem Artikulator und bei Gipsmodellen wird dies sehr technisch wirken, anhand eines Schädels werden sich die Patienten vielleicht fragen, ob dieser Schädel eventuell das Endstadium der Therapie darstellt.

Mit dem CMD Pointer kann man unterschiedliche Prozesse zeigen und erläutern, wie diese zusammenspielen und welche Wirkung daraus resultiert. Mit diesem Tool lassen sich dem Patienten alle wichtigen Funktionen und Fehlfunktionen des menschlichen Kausystems verständlich erklären. Möglich wird dies dank verschiedener austauschbarer magnetischer Komponenten. Der Unterkiefer des CMD Pointers ist entsprechend beweglich gestaltet (Abb. 1). So können beispielsweise anhand eines Abrasionsgebisses eine Diskusverlagerung (Abb. 2) und der Sinn einer Schienentherapie erläutert werden (Abb. 3).

Oder was passiert bei einer Bissnahme und wie wichtig ist diese Bissnahme für die Anfertigung einer neuen Zahnversorgung (Abb. 4)? Kurzum: Der CMD Pointer ist ein Kausystem zum Anfassen und Begreifen. Der Patient kann mit diesem Tool die komplexen Prozesse nachweislich besser verstehen. Er hat Bilder vor Augen (und nicht nur Worte in seinen Ohren), die er später in seinem Kopf hat. Er kann dieses Tool zudem in die Hand nehmen und die Prozesse selbst nachvollziehen, zum Beispiel, was bei einer Stützstiftregistrierung passiert (Abb. 5 und 6).

Mit diesem Verständnis und Wissen fällt dem Patienten hinsichtlich einer vorgeschlagene Therapie eine Entscheidung wesentlich leichter.

Abbildung 01 bis 06