Das Amber-Keramikportfolio des koreanischen Herstellers HASS Bio (Human-Aid-System Supplier) ist hierzulande relativ neu, hat aber dennoch bereits eine große, namhafte Fangemeinde. Kein Wunder, denn die Lithiumdisilikat-Keramik begeistert mit vielen guten Eigenschaften, wie etwa ihrer Farb- und Kantenstabilität sowie Flexibilität in der Anwendung. Amber vereint unter ihrem Marken-Dach verschiedene Produkte (Abb. 1). Zum Portfolio gehören:

• Rohlinge in Block- sowie Blankform (Amber Mill),
• Pellets für den gerüstfreien Pressvorgang (Amber Press) und
• Pellets für die Überpresstechnik (Amber LiSi-POZ)

„Sensationelle Effizienz; variabel und flexibel“

Die Amber-Keramiken basieren auf der Nano-Lithium-Disilicate-Technologie (NLD), die sich durch einige Besonderheiten auszeichnet. Hierzu zählt unter anderem die Möglichkeit, dass die Transluzenz über die Brenntemperatur gesteuert werden kann. Somit lassen sich mit nur einem Amber-Rohling vier Transluzenzstufen (HT, MT, LT, MO) abdecken.

Der Anwender wählt den Farbton und bestimmt über die Brenntemperatur die Transluzenz. Infolge der Wärmebehandlung werden die Kristallgröße sowie -dichte erhöht, folglich die mechanischen Eigenschaften verstärkt und der Transluzenzwert verändert. Je höher die Temperatur beim Brennen, umso opaker die Restauration.

„Unaufdringlich und schön; Amber erlaubt das Spiel mit Transluzenz, Opaleszenz und Fluoreszenz“

Einige namhafte Zahntechniker arbeiten bereits mit den Amber-Keramiken und äußern sich sehr positiv über die Eigenschaften und Möglichkeiten, die diese Lithiumdisilikat-Keramik bietet (Abb. 2). So auch Ztm. Hans Joachim Lotz, der einer der Erstanwender von Amber in Deutschland ist. Sein Eindruck: „Mit ihrem natürlich wirkenden lichtoptischen Erscheinen ist Amber ideal für das Erzielen einer exzellenten Ästhetik ohne Graustich.“

Abbildung 01 und 02

Auch Ztm. Axel Seeger hat die Keramik schon ausprobiert, und meint dazu: „Amber ist für mich eine echte Alternative geworden. Das Material bietet eine schöne und homogene Oberfläche. Beim Schleifen spürt man die Kompaktheit der Keramik. Das Ausarbeiten gestaltet sich weich, komfortabel und erfolgt ohne Abplatzungen.“

Auch Ztm. Nikolai Nowak gehört zu den Anwendern der ersten Stunde. Er ist beeindruckt von der lebendigen Farbwiedergabe bei monolithischen Restaurationen. Er nutzt Amber LiSi-POZ unter anderem zum Überpressen von Zirkonoxidgerüsten, und erklärt: „Das Vorgehen ist effizient und sicher. Die lichtoptischen Eigenschaften sind echt großartig. Und: Wir haben keinerlei Chipping mehr.“

Seit mehr als einem Jahr arbeitet Igor Altman mit Amber und hebt vor allem die gute subtraktive Bearbeitbarkeit und die hohe Kantenstabilität der Amber CAD/CAM-Rohlinge hervor (Abb. 3): „Wir können selbst hauchdünne Restaurationen mit Amber umsetzen.“

Abbildung 03

Amber wird als Lithiumdisilikat den hochfesten Glaskeramiken zugeordnet. Lithiumdisilikat hat aufgrund seiner Zusammensetzung und Modifikation eine drei- bis viermal höhere Festigkeit als herkömmliche Glaskeramik (zum Beispiel Feldspatkeramik). Die Verarbeitung erfolgt in presstechnisch oder CAD/CAM-gestützt, mit entsprechenden Fräs- oder Schleifmaschinen.

Hier gelangen Sie zu Video-Statements von Hans-Joachim Lotz, Axel Seeger, Igor Altmann und Nikolai Nowak.

Vertrieb der Keramiken in Deutschland

Die Lithiumdisilikat-Glaskeramiken der Amber-Familie stammen von dem koreanischen Hersteller HASS Bio (Human-Aid-System Supplier) und werden in Deutschland von Dental Balance vertrieben. Weitere Informationen sind bei Dental Balance über diese E-Mail-Adresse erhältlich: info@dental-balance.eu.