13.01.2018

„Colloquium Zahntechnik 2023“ am 21. April 2018 an der Hochschule in Ulm

Wohin entwickelt sich die Zahntechnik?

Am 21. April 2018 lädt das Netzwerk Dental interessierte Zahntechniker zum „Colloquium Zahntechnik 2023“. Dieser fachliche Gedankenaustausch findet an der Hochschule in Ulm statt. Zehn Referenten werden sich dabei in ihren Vorträgen der Fragestellung widmen, wie und wohin sich der Markt und das Tätigkeitsfeld Zahntechnik in fünf Jahren entwickeln. Daraus ergeben sich wichtige Anforderungen und Strategien für Zahntechniker, die in Zukunft richtig aufgestellt sein wollen.

Der Berufsstand des Zahntechnikers steht derzeit im Mittelpunkt vieler Diskussionsgruppen. Sowohl in der Fachpresse, auf Innungstreffen oder auch in den sozialen Medien wird der technologische Umbruch in der Zahntechnik thematisiert. Ein Thema, das jeden Zahntechniker persönlich betrifft. Gleichwohl, ob man sein Berufsleben noch vor sich hat, ob man sich Gedanken darüber macht, ob man eine Meisterschule besuchen soll oder nicht, oder sich in einem höheren Altersabschnittbefindet und eine reiche Berufserfahrung mit sich bringt all dem ist gemein, dass man sich eine sichere und erfolgreiche Zukunft wünscht.

Das Tätigkeitsfeld im Beruf Zahntechnik hat sich in den letzten fünf Jahren stärker verändert als in den fünf Jahrzehnten davor. Dabei kommt der Druck zur Weiterentwicklung weniger aus den auftraggebenden Zahnarztpraxen. Ursächlich ist die digitale Veränderung in der gesamten Volkswirtschaft, die auch die Zahntechnik mit einschließt. Dies zieht eine Revolution der Produktionstechnologien zur Herstellung von festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz nach sich.

Diese neuen, digital-basierten Produktionstechniken haben aus derzeitiger Sicht einen massiven Einfluss auf die Art und Weise der betrieblichen und organisatorischen Struktur eines zahntechnischen Labors. Derzeitige Entwicklungen sind:

• Die Kommunikation und Übergabe von Arbeitsunterlagen aus der Zahnarztpraxis erfolgt zunehmend auf digitaler Basis.
• Digitale gestützte Techniken bei der Konstruktion und physischen Herstellung von festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz mittels CAD/CAM- und/oder 3D-Systemen.
• Austausch des bislang handwerklich geprägten zahntechnischen Arbeitsplatzes durch einen digitalen Bildschirmarbeitsplatz.
• Neue Möglichkeit arbeitsteiliger Herstellungsprozesse und der Option zur Auslagerung von Arbeitsprozessen an Dienstleister
• Einsatz betriebswirtschaftlicher Planungsinstrumente bezüglich Fertigungskapazitäten, Absatz- und Vertriebsplanung, Produktionskosten und alternativen Produktionstechnologien
• Neue Werkstoffarten für die Herstellung von Zahnersatz

Durch den Besuch von zahnmedizinischen und zahntechnischen Kongressen sowie das Lesen von Fachbeiträgen in den Fachmedien erhält man ein sehr gutes Bild über den Status Quo der digitalen Revolution in der Zahntechnik. Vorhersagen über mögliche zukünftige Entwicklungen in diesem Berufsfeld können vielfach jedoch nur Fachleute geben.

Der Verein Netzwerk Dental veranstaltet daher ein Colloquium, bei dem qualifizierte Referenten versuchen, den Markt und das Tätigkeitsfeld Zahntechnik in fünf Jahren, also im Jahre 2023 zu kennzeichnen. Die zehn Referenten dieser Veranstaltung werden die möglichen Anforderungen an die Zahntechnik im Jahre 2023 in ihre Referate mit einbeziehen.

Welche Anforderungsprofile in der festsitzenden und abnehmbaren Prothetik ergeben sich aus der zukünftigen Patientenbehandlung für die Zahntechnik? Welche neuen Werkstofftechnologien werden in den Laboren Einzug finden? Über welches Fachwissen muss ein Zahntechniker in 2023 verfügen? Wie verändert sich die Geschäftsstruktur zwischen Praxis und Dentallabor organisatorisch, technisch und wirtschaftlich?

Das Colloquium Zahntechnik 2023 richtet sich an Zahntechniker und Laborinhaber, interessierte Zahnärzte, Produktmanager der Dentalindustrie, sowie an dentale Ausbildungsstätten, Hoch- und Meisterschulen. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung sowie Anmeldemöglichkeiten sind über den unten aufgeführten Kontakt erhältlich.

 

Kontakt

Netzwerk Dental e.V.
IHK Ulm
Katrin Asdonk
Olgastraße 95-101
89073 Ulm
Fon +49 731 173-210
Fax +49 731 173-329
asdonk(at)ulm.ihk.de
www.netzwerk-dental.com

Quelle: Pressemitteilung des Netzwerk Dental e.V. vom Januar 2017

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